• Tobias Dünkel

Vier Tipps für eine intensivere Praxis


„Höher, schneller, weiter“ – manchmal ist das das Motto in unserer Yogapraxis und wir versuchen, möglichst anspruchsvolle Flows zu entwickeln oder noch komplexere Asanas einzubauen. Ich habe mir letzte Woche die Zeit genommen und bin einfach mal wieder in eine Anfängerstunde gegangen. Was soll ich sagen? Es war großartig!

Einen Schritt zurück und dafür in die Tiefe

Manchmal ist es sehr bereichernd einen Schritt zurück zu gehen, z.B. nochmal den Sonnengruß zu erlernen und sich dabei bewusst und neu auszurichten. Vielleicht bringen dich die folgenden vier Impulse auf dem Weg in eine intensivere Praxis weiter:

Back to basics

Schraube das Level deiner Praxis runter und konzentriere dich auf die absoluten Basics wie Bergposition, Vorbeugen, Sonnengrüße etc. Richte dich bewusst in diesen einfacheren Asanas aus. Genieße die vertrauten Positionen. Vielleicht entdeckst du dabei ganz neue Seiten. Besuche doch mal eine Anfängerstunde in einem Studio in deiner Nähe. Du wirst sehen wie intensiv auch die einfachsten Sequenzen sein können.

Praktiziere mit Hingabe

Herabschauender Hund, Vorbeuge, Kobra… „Kann ich!“, denkst du? Probiere in deiner nächsten Praxis diese Asanas bewusst mit voller Hingabe zu praktizieren. So kommst du vielleicht mit jedem Atemzug noch ein bisschen tiefer in die Position und die Wirkung intensiviert sich.

Verbinde dich mit deinem Atem

„Vinyasa“ das heißt Synchronisation von Atem und Bewegung. Ja das haben wir alle schon mal gehört. Aber oftmals bleibt uns bei anspruchsvollen Flows und Balancen der Atem weg. Wenn du dich für die einfachen Asanas entscheidest, kann dir das nicht passieren und du schaffst es vielleicht, den Großteil deiner Praxis mit dem Atem verbunden zu bleiben. Probiere es aus, du wirst einen Unterschied spüren.

Nimm dir Zeit zum Nachspüren

„Und noch ein Vinyasa….“ Oftmals rasen wir von einer Asana zur nächsten. Stopp! Nimm dir Zeit für das Erspüren in den Positionen. Hast du einen Flow oder mehrere anstrengende Asanas praktiziert, gehe in die Stellung des Kindes und nimm dir Zeit nachzuspüren, was da gerade in deinem Körper passiert. Lass sich die Effekte deiner Praxis entfalten. Setzte bewusste Pausen in deiner Praxis und die Qualität und das Bewusstsein wird sich verändern.

Ich bin gespannt, welche Erfahrungen du mit diesen Impulsen machst. Schreib mir gerne wie es dir damit ergangen ist.

Namaste

Tobias

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